Der Presseartikel zu der geführten Tour vom Juni 2010.
Bad Königshofen entwickelt sich immer mehr zu einem Eldorado für Radler aus dem gesamten Bundesgebiet. Der ADFC, allgemeine Deutsche Fahrrad-Club aus Würzburg hatte in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Grabfeld-Tourismus aus Bad Königshofen eine Tour von den Ursprüngen der Saalequellen quer durch das Grabfeld ausgearbeitet und konnte zahlreiche Interessierte für den Ausflug begeistern.
Aufmerksam geworden sind die Radler aus Würzburg nach dem Bericht über das Radlerparadies in der Frankenschau im Bayerischen Fernsehen, der den Radfreunden sofort zugesagt hat und die Neugier geweckt hat. Tourguides von der Interessengemeinschaft Grabfeld-Tourismus aus Bad Königshofen holten die Radler in der Unterkunft Herrenmühle in Hollstadt ab und führten den Trupp von Bad Königshofen über Obereßfeld nach Alsleben wo die Saalebrunnen besichtigt wurden und es sich der Bürgermeister und stellvertretende Landrat Kurt Mauer nicht nehmen ließ, die Gäste persönlich zu begrüßen.
Besonders Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ein blindes Ehepaar auf zwei Tandem die Tour begleitet hat und von den Eindrücken der Fahrt restlos begeistert waren. Ein kurzer Abstecher zum Sternberger Schloss eröffnete einen überwältigenden Blick in das Grabfeld, dass die Biker zum Schwärmen brachte. Über den neuen Alslebener Radweg ging es zurück nach Bad Königshofen, wo die Sehenswürdigkeiten, wie Museum, Schlundhaus und Kuranlagen besichtigt wurden. Besonders begeistert zeigten sich die Radprofis von den Grünanalgen „so etwas haben wir noch nicht gesehen, alles mit viel Kreativität und Liebe hergerichtet, einfach klasse, eine Erholung für die Augen und die Sehle“, äußerten sich die Teilnehmer und hängten einen längeren Aufenthalt als geplant an das Programm an. Bezaubert von den Eindrücken der kleinen Kurstadt fuhr die Gruppe zum Grillabend zurück in die Unterkunft.
Von Hollstadt ging es nach einer kurzen Nacht entlang der Saale nach Gemünden, wo die Saale in den Main mündet, von dort ging es per Bahn zurück nach Würzburg, wo evtl. die nächste Tour durch das Grabfeld geplant wird.